Verband Österreichischer Höhlenforscher - Austrian Speleological Association


Kollektiv-Unfallversicherung

Der VÖH hat seit 1997 für seine Mitglieder eine Kollektivunfallversicherung bei der Allianz-Elementar-Versicherung abgeschlossen. Es ist daher von den Vereinen notwenig den Mitgliedsbeitrag so bald als möglich an den VÖH abzuführen, denn der VÖH kann nur jene Mitglieder an die Versicherung melden die ihren Beitrag zeitgerecht geleistet haben. Alle Mitglieder der Mitgliedsvereine (Sonderregelung Ebensee) sind – sofern sie den Mitgliedsbeitrag bezahlt haben – versichert.

Allgemeine Bedingungen

Versicherungssummen (gültig ab 01.01.2015)

Dauernde Invalidität: 20.000 € (bei 100% Inv.; Leistungen gestaffelt ab 25 % Invalidität)
Todesfall: 2.500 €
Unfallkosten: 40.000 € (exkl. Privatklinik und private Ordinations- und Operationskosten)
Such- und Bergungskosten: 40.000 €

Versicherungsschutz

Der Versicherungsschutz gilt für sämtliche Freizeitunfälle, mit Ausnahme von Unfällen im Wohnbereich und im Haushalt in Österreich. Nicht versichert gelten Unfälle bei der Ausübung von Luftsportarten sowie KFZ-Unfälle. Versichert gelten jedoch Unfälle bei der Benützung von Verkehrsmitteln (auch Privat-KFZ) im Zuge von Fahrten zu den satzungsgemäßen Vereinstätigkeiten. Die Versicherung gilt auf der ganzen Erde.
Die Versicherungssumme gilt gemeinsam für Bergungs- und Rückholkosten. Der Versicherungsschutz für die Bergungs- und Rückholkosten gilt subsidiär zu etwaig bestehenden Versicherungen (auch Kreditkartenversicherungen).

Dauernde Invalidität: Es gilt vereinbart dass ab einem 25%igen Invaliditätsgrad eine Leistung erbracht wird.

Begriff des Unfalles: Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Als Unfall gelten auch folgende Ereignisse: Verrenkungen von Gliedern sowie Zerrungen und Zerreißungen von an Gliedmaßen und an der Wirbelsäule befindlichen Muskeln, Sehnen, Bändern, Kapseln sowie Meniskusverletzungen.

Unfallkosten: Bis zu der hierfür vereinbarten Versicherungssumme werden Unfallkosten ersetzt, sofern sie innerhalb von 2 Jahren vom Unfalltag an gerechnet entstehen und soweit nicht von einem Sozialversicherungsträger Ersatz zu leisten ist oder von einem sonstigen Leistungsträger Ersatz geleistet wurde. Heilkosten die zur Behebung der Unfallfolgen aufgewendet wurden und nach ärztlicher Verordnung notwendig waren sind ebenfalls Unfallkosten. Dazu zählen auch die notwendigen Kosten des Verletztentransportes.

Such- und Bergungskosten: Die Kosten der Suche und der Bergung, wenn die versicherte Person einen Unfall erlitten hat oder in Bergnot, Seenot oder Hochwassergefahr geraten ist und verletzt oder unverletzt geborgen werden muss.

Haftungsausschlüsse: Gründe des Haftungsausschlusses sind unter anderem durch Beeinträchtigung durch Alkohol, Suchtgifte oder Medikamente gegeben. Teilnahme an Wettbewerben (Flug, Fallschirmspringen, Motorsportveranstaltungen und Kriegsereignisse) führen ebenfalls zum Haftungsausschluss.

Versicherte Person: Es können alle Personen (auch nicht-österreichische Staatsbürger), die in einem österreichischen Höhlenverein Mitglied sind, versichert werden. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft und die Bezahlung des Mitgliedsbeitrags. Versichert sind alle Mitglieder laut Meldung (Bezugsberechtigt bei Unfalltod sind die gesetzlichen Erben). Eine Mitgliedschaft bei mehreren Vereinen des VÖH hat keine Erhöhung der Deckungssumme als Folge.


Alle Angaben ohne Gewähr.

Ansprechpartner (ist bei einem Unfall umgehend zu verständigen):
Thomas Exel versicherung@hoehle.org Tel: 0699/ 18 21 91 17



Querung des Bikinisees in der Speikbodenhöhle (1742/650)


© Thomas Exel

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