Ehrungen

Das Ehrenzeichen des Verbandes Österreichischer Höhlenforscher
"Goldener Höhlenbär"

Im Jahre 1984 wurde der immer wieder an den Vorstand des VÖH herangetragene Wunsch, ein Ehrenzeichen für besondere Verdienste um die österreichische Höhlenforschung zu schaffen, realisiert. Dazu wurde eine Ehrenzeichen-Kommission, deren Zusammensetzung sowie die Antrags- und Verleihungsbedingungen von den Delegierten der Jahreshauptversammlung beschlossen.

Diese Kommission setzt sich zusammen aus den Obleuten der vier mitgliederstärksten Vereine des VÖH oder einem bestellten Stellvertreter, je einem Vertreter der übrigen Vereinen und einer von den Mitglieds-Schauhöhlen gewählten Vertrauensperson. Weiters, um eine Stimmengleichheit auszuschließen, dem Vorsitzenden des Verbandes oder einem vom Verbandsvorstand nominierten Vertreter.

Den Antrag, einer Person das Ehrenzeichen zu verleihen, können alle Mitgliedsorganisationen an den Vorstand des VÖH richten, der diesen oder einen eigenen an die Ehrenzeichen-Kommission weiterleitet. Diese entscheidet mehrheitlich.

Da die Verleihung nach Möglichkeit im Rahmen einer Jahreshauptversammlung stattfinden sollte, ist ein Antrag vor der vorherigen wünschenswert, um eine Beratung bei dieser Gelegenheit zu ermöglichen. Das Ehrenzeichen „Für Verdienste um Österreichs Höhlenforschung“ zeigt - um sich von den vielen verschiedenen Fledermaus-Abzeichen abzuheben – einen schreitenden Höhlenbären. Es ist auf der Rückseite durchgehend nummeriert und wird in dieser Reihenfolge verliehen. Die Vorlage für den Prägestempel modellierte Mag. Heinz Ilming.

Seit 1984 wurde das Ehrenzeichen an folgende verdiente Personen verliehen.


Poldi Fuhrich-Preis

Mit dem 2010 erstmals vergebenen Poldi Fuhrich-Preis sollen explizit jüngere Höhlenforscher für ihre herausragenden Arbeiten auf dem Sektor der Höhlenforschung, Höhlendokumentation und Öffentlichkeitsarbeit geehrt werden.

Dieser Preis erinnert an Poldi Fuhrich, einer der bekanntesten österreichischen Höhlenforscherinnen, die auch international Beachtung fand, und in jungen Jahren 1926 in der Semriacher Lurgrotte tragisch verunglückte. Der Preis wird im Rahmen der Jahreshauptversammlung verliehen und umfasst eine Urkunde sowie einen Förderpreis in der Höhe von € 500.